Was ist Webhosting?
Webhosting bedeutet: du mietest Speicherplatz auf einem Server, damit deine Website im Internet erreichbar ist. Ohne Hosting ist deine Website für niemanden sichtbar — egal wie gut sie ist.
Der Anbieter (Hoster) betreibt die Server, sorgt für Strom, Kühlung, Internet-Anbindung und Hardware-Wartung. Du zahlst eine monatliche Gebühr und kümmerst dich nur um deine Website.
Domain und Hosting sind zwei verschiedene Dinge. Die Domain ist deine Adresse (z.B. meinprojekt.de). Das Hosting ist der Speicherplatz, wo deine Website-Dateien liegen. Beide brauchst du — sie können aber bei verschiedenen Anbietern sein.
Shared Hosting — für wen?
Shared Hosting ist die günstigste und einfachste Form. Deine Website teilt sich einen Server mit hunderten anderen Websites. Das klingt problematisch — für 90% aller Projekte ist es aber völlig ausreichend.
Wähle Shared Hosting wenn:
- Du eine kleine bis mittelgroße Website betreibst (unter 50.000 Besucher/Monat)
- Du kein technisches Vorwissen hast
- Budget eine Rolle spielt
- Du WordPress, Joomla oder andere CMS nutzen möchtest
- Du eine Unternehmenswebsite, einen Blog oder eine Vereinsseite betreibst
Beste Anbieter für Shared Hosting: IONOS, Hostinger, STRATO, webgo
VPS Hosting — für Entwickler
Ein VPS (Virtual Private Server) gibt dir einen eigenen "virtuellen" Server mit garantierten Ressourcen. Du bekommst Root-Zugang, kannst jede Software installieren und konfigurierst alles selbst.
Wähle VPS wenn:
- Du Linux-Kenntnisse hast oder bereit bist zu lernen
- Du eigene Software oder ungewöhnliche Konfigurationen brauchst
- Du mehrere Websites auf einem Server betreiben möchtest
- Shared Hosting zu langsam oder eingeschränkt ist
- Du eine eigene API, Datenbank oder App hostest
Bester Anbieter für VPS: Hetzner (unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, ab €3,98/Monat).
Managed WordPress — sorgenfreies Hosting
Managed WordPress ist für alle, die WordPress nutzen möchten ohne sich um Technik zu kümmern. Updates, Sicherheit, Backups, Performance-Optimierung — alles erledigt der Anbieter.
Der Nachteil: es ist teurer als normales Shared Hosting. Der Vorteil: weniger Aufwand und oft bessere Performance für WordPress.
Bester Anbieter: SiteGround (ab €3,99/Monat, ausgezeichneter WordPress-Support, Server in Frankfurt).
Wie wähle ich den richtigen Anbieter?
1. Serverstandort prüfen
Für deutsche Nutzer ist ein Server in Deutschland (Frankfurt, München) der schnellste. Deutsche Server bedeuten auch automatisch DSGVO-Konformität. IONOS, Hetzner, STRATO und webgo haben alle Rechenzentren in Deutschland.
2. Support bewerten
Im Notfall (Website down um 2 Uhr nachts) ist guter Support Gold wert. IONOS und STRATO bieten 24/7 Telefon-Support auf Deutsch. Hetzner hat exzellentes Ticket-Support, aber kein Telefon.
3. Verlängerungspreise prüfen
Viele Anbieter locken mit günstigen Erstjahres-Preisen. Schau dir immer den regulären Verlängerungspreis an — das ist was du dauerhaft zahlst.
4. Features nach Bedarf wählen
Brauchst du E-Mail-Adressen? Staging-Umgebungen? SSH-Zugang? Eine Datenbank? Prüfe welche Features im Tarif enthalten sind — und was extra kostet.
Starte mit Shared Hosting bei IONOS oder Hostinger. Wenn dein Projekt wächst, upgraden ist einfach. Zu weit anfangen macht alles unnötig kompliziert und teuer.
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